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Josef Weindl und Josef Ernst sind nun "Gold-Bürger"

22.12.2018
Im Viechtacher Bayerwald-Boten vom 21.12.2018 wird über die Jahresabschlussfeier der Gemeinde berichtet: "Zur traditionellen Jahresabschlussfeier hat die Gemeinde Geiersthal diesmal ins Gasthaus Gierl nach Kammersdorf gebeten. Viele Gäste, die im Kleinen oder Großen das Leben der Kommune prägen – sei es als Gemeindemitarbeiter, im kirchlichen, schulischen und erzieherischen Bereich, als Vereinsfunktionär, als Ehrenbrief- oder Ehrennadelträger, als Gemeinderat oder an anderer Stelle – waren der Einladung gerne nachgekommen.
Bürgermeister Anton Seidl freute sich sehr über die "volle Stube mit lauter netten Leuten", die sich hier als Dankeschön für ihren wertvollen Einsatz, den sie in den vergangenen zwölf Monaten oftmals im Verborgenen und dennoch unverzichtbar für das öffentliche Leben geleistet hatten, mit einem köstlichen Drei-Gänge-Menü und Freigetränken verwöhnen ließen.
 
Die Jahresabschlussfeier nahm er wieder als willkommene Gelegenheit, um kurz Rückschau zu halten auf ein "für die gesamte Gemeinde und deren Bürger sehr erfolgreiches 2018", das "fast ein perfektes Jahr geworden" wäre. Lediglich die Dorfstraße, die trotz intensiver Debatten immer noch doppelt vorhanden ist, war für ihn ein gewaltiger Wermutstropfen.
Aber ansonsten fiel die Bilanz des Bürgermeisters durchweg positiv aus, mit einer langen Liste an Dingen, die abgearbeitet wurden, und vielem, was für eine rosige Zukunft Geiersthals auf den Weg gebracht wurde. Er erinnerte an die Umsetzung der dringenden Hochwasserschutzmaßnahmen in Höfing, Linden und Geiersthal; an die Fertigstellung des "Modellprojekts" Dorfgemeinschaftshaus Altnußberg; an die Weihe des neuen Löschfahrzeugs der Feuerwehr Altnußberg; an diverse Maßnahmen für den Breitbandausbau; an die Baugebietsausweisung; an den Gehweg in Hartmannsgrub, der in Eigenregie kostengünstig und dennoch zweckmäßig verwirklicht werden konnte; an verschiedene Straßensanierungsmaßnahmen; an den Gewässerschutz in Berging; sowie an zwei Bürgerversammlungen und einen Bürgerdialog, in denen manch wichtige Themen besprochen wurden.
Zudem konnten sämtliche vorhandenen Bauplätze an den Mann gebracht werden. Für anstehende Baumaßnahmen an der Grundschule wurden Planungen erstellt und Zuschüsse beantragt. Seit Langem geforderte Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Fernsdorf wurden jüngst noch auf die Schnelle über die Bühne gebracht, obgleich die aufgestellten Hindernis-Kuben bereits wieder Kritik hervorgerufen hätten. Viele Bürger sind mit Wasser- oder Gasanschluss versorgt worden. Mit einer wichtigen Grundsatzentscheidung für den kompletten Fernwasseranschluss konnte außerdem die Wasserversorgung langfristig gesichert werden. Und für die Grundschule wurde ein neuer Computerraum mit neuen Geräten und Glasfaseranschluss beantragt und ausgeschrieben.Insgesamt 99 Prozent der wichtigen Maßnahmen habe man heuer auf den Weg gebracht, betonte der Bürgermeister. Das sei nicht zuletzt eine Folge des absoluten Teamworks, das in der Gemeinde Geiersthal vorherrsche, bedankte er sich bei allen Bediensteten und dem Gemeinderat. Sein Dank ging auch an die Seelsorger aus Viechtach und Teisnach, an die beiden Feuerwehren, an die Schulbusfahrer und an all die anderen, die wieder Wichtiges für die Gemeinde geleistet hatten. Er wünschte ihnen und allen Anwesenden schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem sie bereits wieder viele interessante Aufgaben erwarten.
Später am Abend zeichnete Bürgermeister Seidl noch etliche engagierte Mitbürger aus, die gemäß der gemeindlichen Ehrenordnung genügend Punkte gesammelt hatten. In Würdigung der großen Verdienste um das Vereinsleben in der Gemeinde Geiersthal verlieh er das "Bronzene Ehrenzeichen" nebst Urkunde an Werner Graßl (Eichenlaubschützen Linden), an Gemeinderat Mario Iglhaut (langjähriger Funktionär in der KLJB Altnußberg, im Burgverein und bei der FFW Altnußberg), an Georg Köppl (Veteranenverein und Reservistenkameradschaft Geiersthal), an Gemeinderat Josef Hartmannsgruber (langjähriger Vorsitzender der KLJB Fernsdorf und seit 2008 Vorsitzender des Schnupferclubs Fernsdorf) sowie an Hans Hauptmann.
Das "Silberne Ehrenzeichen" nebst Urkunde erhielten Stefan Peter (FFW Altnußberg; Mesner), Ludwig Iglhaut jun., Stefan Ziselsberger-Englmeier (der insbesondere bei der FFW Linden und bei der KLJB Fernsdorf sehr aktiv ist), Andreas Weindl (1. Vorsitzender der FFW Altnußberg) und Christian Piller (EC Furthof).
Das "Goldene Ehrenzeichen" haben sich Josef Weindl (langjähriger Funktionär bei der KLJB Altnußberg, sehr aktiver Feuerwehrler und außerdem sechs Jahre lang 1. Vorsitzender der FFW Altnußberg) und Josef Ernst (jahrzehntelanger Kassier und aktuell 1. Vorsitzender des EC Linden, ehemaliger Schriftführer der FFW Linden und auch sonst ein hochengagierter Vereinsmann) redlich erworben.
Bürgermeister Seidl gratulierte allen Geehrten, verbunden mit der Hoffnung, dass sie sich auch weiterhin so vorbildlich ins Gemeindeleben einbringen mögen.
Zum Abschluss des offiziellen Teils ergriff auch noch der 2. Bürgermeister Richard Gruber das Wort. Namens aller Gemeinderäte bedankte er sich bei Bürgermeister Seidl für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und dafür, dass man gemeinsam so viel weitergebracht habe, selbst wenn ein paar Sachen nicht so eindeutig gewesen seien. Ebenso dankte er dem Bauhof für die geleistete Arbeit und der Verwaltung für die gute Unterstützung "mit immer einem Lächeln im Gesicht". Besonders freute er sich, dass Petra Rabenbauer endlich wieder mit im Team ist. Was die Schule und der Kindergarten für die Jugend und damit für unsere Zukunft leisten, sei ebenfalls bemerkenswert und keineswegs eine Selbstverständlichkeit, fand Gruber. Er vergaß auch nicht die Busfahrer, die Mittagsbetreuung und das Reinigungspersonal. Außerdem gratulierte er den Geehrten, die das wirklich verdient hätten. Zu guter Letzt bedankte sich der stellvertretende Bürgermeister beim Gemeinderat, der das Jahr über viele zukunftsweisende Beschlüsse gefasst habe. "Auch wenn’s nicht immer einstimmig ist, müssen wir für die Zukunft unserer Gemeinde denken und arbeiten", mahnte er, ehe er seine kurze Ansprache mit dem nachdenklichen Gedicht "Leid seid’s gscheit" von Gerti Gehr beschloss." Autor: Marion Wittenzellner
 

Foto: Pressefoto von Marion Wittenzellner

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